Höchstmarke geknackt - 433 Radler fahren über 88.000 km
Eslohe. „28.000 km mehr als 2025 und somit eine Steigerung von über 45 Prozent - das ist ein enormes Wachstum für unsere kleine Kommune“, freut sich Bürgermeister Peter Hönninger über die große Beteiligung bei der diesjährigen Stadtradeln-Aktion. Auch die Zahl der aktiven Radfahrer konnte von 241 auf 433 ausgebaut werden. Maßgeblich daran beteiligt waren die großen Schulteams.“
Die Volksbank im Hochsauerland hatte sich im Vorfeld wieder bereit erklärt, als Hauptsponsor zu fungieren und alle geradelten Kilometer mit 0,10 Euro zu belohnt.
Nachdem in 2023 erstmalig die kreisweite Aktion „Stadtradeln“ durchgeführt wurde, konnte nach den starken Jahren 2024 und 2025 die für Eslohe anvisierte Höchstmarke für die Spendenakquise von 75.000 km in diesem Jahr locker geknackt werden.
433 Radler aus 25 Teams legten im dreiwöchigen Aktionszeitraum 88.079 km zurück und erreichten damit die höchst mögliche Spendensumme von 7.500 Euro. Diese Summe wurde in Absprache mit den Siegermannschaften, der Volksbank und der Gemeindeverwaltung an gemeinnützige Vereine vor Ort aufgeteilt und bei der Siegerehrung bekannt gegeben. So freuen sich folgende Vereine über eine Finanzspritze von je 1.000 €: der TSV Rot-Weiß Wenholthausen, die Dorfgemeinschaft Bremke-Frielinghausen-Lochtop, der Förderverein Störmanns Hof, der BC Eslohe, der Jugendverein Frielinghausen-Lochtrop sowie der Förderverein der Realschule Eslohe. Die Fördervereine der Raphael Grundschule mit den drei Standorten Eslohe, Reiste und Wenholthausen erhalten insgesamt 1.500 € für die Vereinskassen. Somit ist die komplette Spendensumme flächendeckend im Gemeindegebiet verteilt worden.
Katrin Kämper, zuständige Koordinatorin für die Aktion Stadtradeln bei der Gemeinde Eslohe resümiert: „Dieser Wettbewerb wird immer mehr zum Selbstläufer! Alle Teams arbeiten gemeinsam daran, die höchstmögliche Spendensumme zu erreichen und als ein ,Team Eslohe` für den guten Zweck zu radeln.“
Zusätzlich prämiert wurden in diesem Jahr die besten Einzelfahrer sowie die größten und die fleißigsten Gruppen.
Die „größten Teams“ wurden nach den meisten Teilnehmern über 100 km bewertet. Dadurch wird vermieden, dass die Teams künstlich aufgestockt, aber teilweise keine Kilometer zurückgelegt werden. Das erstplatzierte Team RW Wenholthausen hat mit 38 Teammitgliedern 10.105 km erradelt, davon lagen 26 Radler über 100 km. Das Team B-F-L ist mit 26 Radlern und 8.181,9 km auf dem 2. Platz gelandet (24 Radler ü. 100 km) und den 3. Platz konnte sich das Team vom Störmanns Hof mit 6.391,7 km und 21 Teilnehmern sichern (18 Radler über 100 km).
In der Kategorie der „fleißigsten Teams“ ist die Auswertung wieder ganz einfach verlaufen: Es zählen die meisten Kilometer pro Kopf bei einer Mindestanzahl von 5 Teammitgliedern.
Der erste Platz bei der Teamwertung „fleißigstes Team“ wurde belegt von den „Sallinghausern“ (5 Team-Mitglieder mit 1.003,4 km pro Kopf), Platz zwei ging an die „Mittwochs Biker“ (5 Team-Mitglieder mit jeweils 920,2 km pro Kopf) und Platz drei erreichte das Team der Firma „KettenWulf“ (5 Team-Mitglieder mit 388,76 km pro Kopf). Auch hier ist wieder eine enorme Steigerung zum Vorjahr Jahr zu verzeichnen.
Die komplette Liste der Teilnehmer ist auf der Homepage der Gemeinde Eslohe www.eslohe.de einsehbar. Die Team-Captains erhalten auf Wunsch die detaillierten Teamauswertungen per E-Mail zugestellt.
Bei den Einzelwertungen konnte in diesem Jahr der Rekord aus dem Jahr 2024 geknackt werden. Die Höchstmarke wurde von 1.817 km auf 1.832,2 km innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums gesteigert. Dieser neue Rekord wurde von Bernd Materne vom Team „RW Wenholthausen“ aufgestellt, dicht gefolgt von Helmut Schulte vom Team der „Sallinghauser“ mit 1.704,8 km sowie Bendix Than vom „Reiterverein St. Hubertus Wennetal“ mit 1.389,8 km auf dem dritten Platz.
Bei der Siegerehrung im Sitzungssaal des Rathauses wurden jetzt Preisgelder in Höhe von rund 800 € an die fleißigen Radler vergeben sowie ein Dankeschön an alle Beteiligten und Unterstützer ausgesprochen, unter anderem die Firma GEFU, die erneut den Mitarbeiterparkplatz für das Fahrsicherheitstraining zur Verfügung gestellt hat, die Gasthöfe Reinert in Reiste und Seemer in Wenholthausen sowie an den Museumsverein, wo zum Abschluss der Touren eingekehrt wurde. Auch Michael Rath, Bernd Materne und Bürgermeister Peter Hönninger galt ein Dank für die Ausarbeitung der abwechslungsreichen Radtouren; dem Museum und dem Schwimmbad für die Bereitstellung von Überraschungs-Gutscheinen für die Schulen und besonders den Team-Captains, die die Mannschaften gegründet und zu Höchstleistungen mobilisiert haben.
„Besonders erfreulich ist in diesem Jahr die Teilnahme der Esloher Schulen an der Sonderkategorie ,Schulradeln`. Hier war die Raphael Grundschule mit ihren drei Standorten sehr fleißig und hat mit insgesamt 120 Team-Mitgliedern 9.171 km erradelt. Das Realschul-Team konnte an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen und hat mit 51 aktiven Radlen aus den verschiedenen Jahrgangsstufen 8.536 km erradelt“, freut sich Katrin Kämper. Dafür gab es neben der Spendensumme der Volksbank ein großes Lob der Gemeinde und als Belohnung für alle Teams einen Zuschuss zum Besuch der Eisdiele, Gutscheine für das Schwimmbad und Gutscheine für das Esloher Museum.
Für das kommende Jahr gibt es den Wunsch des „Radfahrer-Urgesteins“ Volkmar Kretschmer aus Reiste, ein „Ü-80 Team“ zu gründen. Er hat alle Touren beim Start und anschließend zur Einkehr begleitet und außerdem beachtliche 333 km für den guten Zweck erradelt.
Die Firma iQma energy hat erneut einen Mitarbeiter-Event-Tag organisiert und ist bei einer kulinarischen Radtour viele Kilometer für den Verein „Lächelwerk e.V.“ geradelt, wobei pro Kilometer 1€ gespendet wurde. Auch die Firma KettenWulf ist gemeinsam auf Tour gefahren und konnte so einen beachtlichen Beitrag zum Stadtradeln-Wettbewerb leisten.
Bürgermeister Peter Hönninger bedankt sich bei allen Teilnehmern für den erfolgreichen Verlauf und bei der Volksbank im Hochsauerland e.G. für die großzügige Unterstützung und die Spendenausschüttung von 7.500 € an die gemeinnützigen Vereine vor Ort: „Gemeinsam haben wir ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität, Gemeinschaftssinn und den Klimaschutz gesetzt und nicht zuletzt auch etwas für unsere eigene Fitness getan. Jetzt heißt es wieder: über 300 Tage Vorfreude bis zum nächsten Stadtradeln Event“.
Stadtradeln-App neu aufgesetzt
Mit der Aktualisierung der App wird automatish die alte Stadtradeln-App gegen die neue ersetzt. Die neue App besteht nicht nur durch eine neue und anwenderfreundliche Optik, sondern bietet auch zusätzliche Funktionen. So gibt es in der App zum Beispiel einen News-Feed, der sich aus den Strecken der Teammitglieder, errungenen Auszeichnungen und Mitteilungen aus der Kommune speist. Damit der Umstieg auf die neue App besonders leichtfällt, werden Nutzer/innen beim ersten Öffnen mit einer App-Tour begrüßt, in der die wichtigsten Funktionen erklärt werden. Diese lässt sich auch nachträglich unter Einstellungen -> App Onboarding aufrufen.
Weiterhin steht natürlich auch der Teamgedanke beim Stadtradeln im Vordergrund. Daher gibt es nun zusätzlich die Team-News, in denen sich Teammitglieder zu den Aktivitäten ihrer Mitradelnden informieren und diese direkt liken können, um sich gegenseitig noch stärker zu motivieren.
Weiterhin Radverkehrsdaten aus der Stadtradeln-App
Auch künftig werden die per Stadtradeln-App aufgezeichneten Fahrten wissenschaftlich ausgewertet und im Portal "Bike Monitor" angeboten.
NEU: Höhere Datengüte durch Fahrradtyp-Abfrage. Radelnde werden beim ersten Öffnen der App gefragt, welchen Fahrradtyp sie standardmäßig verwenden (normales Fahrrad, E-Bike oder (E-)Lastenrad). Diese Angabe kann im Anschluss an jede Fahrt angepasst werden, sollten beispielsweise unterschiedliche Radtypen genutzt werden. Diese Angabe fließt ausschließlich in die Radverkehrsdaten im Bike Monitor ein.
Stadtradeln in den Vorjahren
Nachdem in 2023 erstmalig die kreisweite Aktion STADTRADELN flächendeckend durchgeführt wurde, konnte nach einem starken zweiten Anlauf im Jahr 2024 die Zahl der geradelten Kilometer im Esloher Gemeindegebiet nochmals um ca. 10.000 km auf rd. 60.000 km gesteigert werden. Und das, obwohl drei Schützenfeste der Gemeinde Eslohe in diesem Aktionszeitraum lagen. Kurzerhand wurde diese Tatsache als Motto der Kampagne aufgegriffen und so führte schon die Eröffnungstour zum Festzug nach Wenholthausen. Zusätzlich wurde ein Fahrsicherheitstraining angeboten. Hier war die Nachfrage so groß, dass für 2026 zwei Termine geplant sind.
Da sich erstmalig die Volksbank im Hochsauerland bereit erklärt hat als Hauptsponsor zu fungieren, werden alle geradelten Kilometer mit 0,10 Euro belohnt. 241 Radler aus 23 Teams konnten im dreiwöchigen Aktionszeitraum 60.266 km zurücklegen und damit eine Spendensumme von über 6.000 Euro erradeln. Diese Summe wurde in Absprache mit den Siegermannschaften, der Volksbank und der Gemeindeverwaltung an gemeinnützige Vereine vor Ort aufgeteilt und bei der Siegerehrung bekannt gegeben. So freuen sich folgende Vereine über eine Finanzspritze von je 1.000 €: der BC Eslohe, der Kindergarten „Unterm Regenbogen“ für ein Klettergerüst, der Förderverein Störmanns Hof, der Reiterverein St. Hubertus Wennetal, der Heimat- und Förderverein Kückelheim sowie der Förderverein der Realschule Eslohe.
Katrin Kämper, zuständige Koordinatorin für die Aktion Stadtradeln bei der Gemeinde Eslohe, resümiert: „In diesem Jahr haben sich viele neue Teams für den Wettbewerb angemeldet, aber natürlich gab es auch ,Wiederholungstäter`, die das STADTRADELN-Fieber nicht loslässt. Besonders erfreulich ist die erstmalige Teilnahme des Realschulteams mit dem Team-Captain Frau Schmidt-Hense, die 29 Schüler/innen motivieren konnte, für den guten Zweck zu radeln. Zur Belohnung wird hier ein Sonderpreis verliehen: Für alle Teilnehmer/innen geht es in die Eisdiele.“
Prämiert wurden in diesem Jahr die besten Einzelfahrer sowie die größten und die fleißigsten Gruppen.
Die größten Teams mit den meisten Kilometern lagen in diesem Jahr sehr eng zusammen. Hierbei war die Wertung der Gesamtkilometerzahl für die Platzierung ausschlaggebend. Das erstplatzierte Team KüNiDo hat mit 17 Teammitgliedern 7.156 km erradelt), das Team vom Störmanns Hof ist mit 17 Radlern und 5.965 km auf dem 2. Platz gelandet und den 3. Platz konnte sich der Reitverein St. Hubertus Wennetal mit 5.792 km und 22 Teilnehmern sichern. Hier wurden bei der Auswertung nur die Team-Mitglieder gewertet, die mehr als 100 km innerhalb der drei Wochen zurückgelegt haben. Mit dieser Regelung wird vermieden, dass die Teams künstlich aufgestockt, aber teilweise keine Kilometer zurückgelegt werden.
In der Kategorie der fleißigsten Teams ist die Auswertung ganz einfach verlaufen. Es zählen die meisten Kilometer pro Kopf bei einer Mindestanzahl von 5 Teammitgliedern.
Den ersten Platz bei der Teamwertung „fleißigstes Team“ wurde belegt von den „Mittwochs Bikern“ (6 Team-Mitglieder mit 593,38 km pro Kopf), Platz zwei ging an das Team aus Sallinghausen (5 Team-Mitglieder mit jeweils 523,74 km pro Kopf) und Platz drei erreichte das Team der „Mittwochs Radler Ü69“ (5 Team-Mitglieder mit 436,94 km pro Kopf). Auch hier ist eine enorme Steigerung zum letzten Jahr zu verzeichnen.
Die komplette Liste der Teilnehmer ist auf der Homepage der Gemeinde Eslohe www.eslohe.de einsehbar. Die Team-Captains erhalten auf Wunsch die detaillierten Teamauswertungen per E-Mail zugestellt.
Bei den Einzelwertungen konnten in diesem Jahr keine neuen „Rekorde“ erzielt werden. Die 1.817 km Marke vom letzten Jahr steht weiterhin.
Mit dennoch beachtlichen 1.253,2 km hat Heinz Frigger von den „Mittwochs Bikern“ den 1. Platz erreicht, dicht gefolgt von Bendix Than vom Reiterverein St. Hubertus Wennetal mit 1.005,7 km. Den dritten Platz konnte Helmut Schulte vom „Team Sallinghausen“ mit 867,7 km belegen.
Bei der Siegerehrung im Sitzungssaal des Rathauses wurden Preisgelder in Höhe von rund 800 € vergeben. Die Fa. GEFU hat die Einzelsieger zusätzlich mit einer Geschenktüte belohnt.
„Das Ziel der STADTRADELN-Kampagne - die Lust am Radfahren zu fördern, etwas für die eigene Gesundheit zu tun und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten - ist wieder einmal erreicht worden“, freut sich Katrin Kämper.
Teams der ortsansässigen Firmen haben die Stadtradeln-Aktion für Mitarbeiter-Events genutzt, so z.B. die Firmen Speckenheuer und iQma. Unter dem Motto ,Radeln für den guten Zweck` wurden insgesamt 2.558 km zurückgelegt. Seitens der Unternehmen wurden diese Kilometer mit je 2 € gesponsort und sogar aufgerundet. So konnten insgesamt Spenden in Höhe von 6.000 € an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe übergeben werden.
Hier wird eindrucksvoll gezeigt, wie sportliches Engagement und soziales Verantwortungsbewusstsein Hand in Hand gehen können. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Ratsmitglieder Ruth Reintke und Peter Hönninger als 1. stellvertretender Bürgermeister für die Begleitung der Abschlusstouren. Bei schwül-heißen Temperaturen haben sich 18 Radlerinnen und Radler auf eine etwa 35 km lange Tour durch die Esloher Wälder und Höhenlagen begeben. „Die abschließenden Erfrischungsgetränke haben sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer redlich verdient“, fasst Katrin Kämper den Erfolg der Aktion zusammen.
Weitere Informationen auch unter www.stadtradeln.de/eslohe
Übersicht Einzelauswertung 2025
Im Jahr 2024 hat sich die Gemeinde Eslohe an der Fahrrad-Kommunalbefragung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) beteiligt.
Fahrradklima-Test 2024: Auswertung für Eslohe