Schweinepest: Sperrzone erweitert
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In der Gemeinde Kirchhundem im Kreis Olpe ist am 14. Juni 2025 der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein amtlich festgestellt worden. Kurz danach wurde unmittelbar um den ersten Fundort bei weiteren verendeten Wildschweinen das ASP-Virus nachgewiesen.
Am 01. Juli 2025 ist auch im Kreis Siegen-Wittgenstein in der Gemarkung Wingeshausen bei einem Wildschwein das ASP-Virus nachgewiesen und festgestellt worden. Daraufhin wurde seinerzeit auch im Hochsauerlandkreis als betroffener Nachbarkreis mit tierseuchenrechtlicher Allgemeinverfügungen vom 09. Juli 2025 die Sperrzonen I und II eingerichtet. Die Sperrzone I wurde mit tierseuchenrechtlicher Allgemeinverfügung vom 14. Juli 2025 nochmals aktualisiert.
Außerdem wurde mit tierseuchenrechtlicher Allgemeinverfügung vom 14. Juli 2025 im Hochsauerlandkreis ein Monitoringgebiet eingerichtet, das das Gebiet des Hochsauerlandkreises außerhalb der Sperrzonen I und II umfasst. Für dieses Gebiet wurde ein verstärktes Monitoring bei Wildschweinen zur Früherkennung der ASP angeordnet.
Am 11. Februar 2026 wurde im Kreis Siegen-Wittgenstein bei einem in der Gemarkung Schüllar erlegten Wildschwein außerhalb der dortigen Sperrzone II das ASP-Virus amtlich festgestellt.
Dieser Nachweis hatte zur Folge, dass die Sperrzonen I und II im Hochsauerlandkreis erweitert werden mussten, was wiederum zwangsläufig zu einer Verkleinerung des Monitoringgebietes geführt hat. Die entsprechenden tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen sind am 02. März 2026 im Amtsblatt des Hochsauerlandkreises veröffentlicht worden und galten ab dem 03. März 2026.
Zwischen dem 25. Februar und dem 20. März 2026 wurde auch im Hochsauerlandkreis auf dem Gebiet der Stadt Schmallenberg im Bereich der Ortschaften Störmecke und Schanze bei fünf Wildschweinen das ASP-Virus nachgewiesen.
Dieser Nachweis hatte zur Folge, dass die zuletzt per tierseuchenrechtlicher Allgemeinverfügung vom 02. März 2026 festgelegten Sperrzonen I und II auf dem Gebiet des Hochsauerlandkreises nochmals erweitert werden mussten. Das wiederum führte zwangsläufig zur Verkleinerung des Monitoringgebietes. Außerdem hat der Hochsauerlandkreis erstmals eine Kernzone eingerichtet; die diesbezügliche tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung ist hier zu finden.
Die entsprechenden tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen vom 16. April 2026 sind am gleichen Tag im Amtsblatt des Hochsauerlandkreises veröffentlicht worden und am 17. April 2026 in Kraft getreten.
Zwischen dem 22. April und 08. Juni 2026 wurde bei weiteren Wildschweinen das ASP-Virus nachgewiesen, mittlerweile bei nunmehr 36 Wildschweinen. Dies machte eine nochmalige Anpassung bzw. Erweiterung der Sperrzonen I und II erforderlich, was gleichzeitig wieder zu einer Verkleinerung des Monitoringgebietes führte. Die entsprechenden tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen vom 02. Juli 2026 sind hier zu finden und am heutigen Tag in Kraft getreten.
Eine Erweiterung der Kernzone war allerdings nicht notwendig.
Auf die hier zu findende Jagdrechtliche Allgemeinverfügung 01/2025 zum Vollzug der ASP-Jagdverordnung zur Erlegung von Schwarzwild unter Verwendung von Nachtsichtvorsätzen und Nachtsichtaufsätzen wird hingewiesen.
Aufbrüche von erlegten Wildschweinen können derzeit an folgenden öffentlich zugänglichen Orten entsorgt werden:
Kreisstraßenmeisterei
| Zum Fischacker 14
| Öffnungszeiten: Mo.-Do.:07:00 - 16:00 Uhr, Fr.: 07:00 - 12:00 Uhr |
| Gemeindebauhof | Im Wennetal 8 |
Der Hochsauerlandkreis hat eine Hotline eingerichtet. Diese ist vonMontag bis Donnerstags jeweils in der Zeit von 08:30 bis 16:00 Uhrund Freitag von 08:30 bis 13:00 Uhr besetzt und unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 0291 / 94 - 4343.
Funde von toten Wildschweinen sind unter folgender E-Mail-Adresse unter Angabe der genauen Koordinaten des Fundortes sowie der Anschrift und Telefonnummer der meldenden Person mitzuteilen: asp.fundmeldung@hochsauerlandkreis.de
Anträge für Ausnahmegenehmigungen können an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: asp.antragstellung@hochsauerlandkreis.de
Weitere Informationen zur ASP finden sich auf folgenden Internetseiten:
https://www.lave.nrw.de/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/die-afrikanische-schweinepest-asp