vom: 06.06.18 07:45

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Eslohe in den Ortsteilen Wenholthausen, Cobbenrode und im Zentralort Eslohe

- Ab Anfang 2019: neueste Technik für schnelles Internet - Bandbreiten bis zu 250 MBit/s möglich - Rund 1.900 Haushalte profitieren -

v.l. Bürgermeister Stephan Kersting, Ralf Engstfeld, Regionalmanager Deutsche Telekom

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 02973 aus und erhöht zugleich das Tempo. Rund 1.900 Haushalte in Eslohe in den Ortsteilen Wenholthausen (360 HH), Cobbenrode (440 HH) und im Zentralort Eslohe selbst (1.100 HH) bekommen bis Anfang 2019 schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

 

„Das Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar“, sagt Stephan Kersting, Bürgermeister der Gemeinde Eslohe. „Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen."

 

„Unser Ziel lautet: Breitband für alle. Deshalb investieren wir Jahr für Jahr bis zu vier Milliarden Euro. So treiben wir auch in Eslohe die Digitalisierung voran,“ sagt Ralf Engstfeld, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Unser Netz wächst täglich. Mit mehr als 455.000 Kilometern hat die Telekom bereits heute das größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist insgesamt 13.000 Kilometer lang.“

 

So kommt das schnelle Netz ins Haus Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

 

Der Weg zum neuen Anschluss

Bereits heute können sich interessierte Kunden auf www.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Denn Bürgerinnen und Bürger, die das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

 

  • KnoSch.net telecom GmbH & Co. KG, Telekom Partnershop, Hauptstr. 53, 59889 Eslohe

  • Telekom Shop Meschede, Winziger Platz 12, 59872 Meschede

  • www.telekom.de/schneller

  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)

  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

 

Das Netz der Telekom in Zahlen Für 2018 plant die Telekom 60.000 Kilometer Glasfaser zu verlegen. Zum Vergleich: 2017 waren es 40.000 Kilometer. Insgesamt misst das Glasfasernetz der Telekom über 455.000 Kilometer – das größte in Europa. Man könnte es mehr als zehnmal um die Erde wickeln. Die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser beträgt zwischen 50.000 Euro und 150.000 Euro. Die Telekom investiert pro Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland.