Feuchttücher gehören nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll

Falsche Entsorgung verursacht Probleme in der Kanalisation und höhere Gebühren

In den letzten Jahren ist der Verbrauch von Feuchttüchern stetig angestiegen. Die Produktpalette reicht von feuchten Waschlappen und feuchten Allzwecktüchern bis hin zu speziellen Reinigungstüchern für WCs oder glatte Oberflächen. Werden Feuchttücher über die Toilette entsorgt, landen sie in der öffentlichen Kanalisation und werden mit dem Abwasser über Pumpwerke zur nächsten Kläranlage gefördert.

Auf dem Weg dorthin verhalten sich feuchte Hygienetücher und Einmalputztücher jedoch nicht wie normales Toilettenpapier, das sich im Wasser einfach auflöst. Stattdessen verknoten sich die reißfesten Faserstoffe zu manchmal meterlangen Zöpfen, die sich um die Laufräder der Abwasserpumpen wickeln. Die Folge: Die Pumpen müssen erheblich mehr Energie aufwenden, um das Abwasser zu transportieren, und fallen irgendwann ganz aus. Häufige Stillstände, aufwändige Reinigungen und Reparaturen sowie die Entsorgung der unappetitlichen Hinterlassenschaften erzeugen Kosten, die am Ende über die Abwassergebühren auf die Allgemeinheit umgelegt werden.  

Dies zu verhindern, ist im Grunde ganz einfach: Feuchttücher gehören nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll! Dadurch kann jeder einzelne Bürger einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Kanalisation störungsfrei funktioniert und die Gebührenzahler nicht unnötig belastet werden.

Die Gemeinde Eslohe wird in den kommenden Tagen zusätzlich Informationsflyer in den betroffenen Bereichen an die dortigen Haushalte verteilen.

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Verstopfte Pumpe durch Feuchttücher (Foto: RWG Ruhr-Wasserwirtschafts-Gesellschaft mbH)